Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat Fördermittel zum Erhalt und zur Sanierung von 56 Kulturdenkmalen im Land freigegeben. 109.250 Euro fließen nach Isny im Allgäu, um den Buchbestand der Prädikantenbibliothek der Nikolaikirche zu restaurieren.
Die beiden Landtagsabgeordneten Raimund Haser und Petra Krebs freuen sich sehr über die Unterstützung: „Bibliotheken als Hüter des Wissens spielen eine zentrale Rolle bei der Bewahrung sakraler Texte, deren Erhaltung es zukünftigen Generationen ermöglicht, sich mit den Wurzeln ihrer Kultur und Spiritualität auseinanderzusetzen. Die Denkmalförderung Baden-Württemberg leistet hierbei einen großen Beitrag das auch künftig erlebbar zu machen.“
Als eines von nur wenigen Ländern unterstützt Baden-Württemberg seit über 40 Jahren Denkmaleigentümerinnen und -eigentümer beim Erhalt ihrer Denkmale. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel können private Antragstellerinnen und Antragsteller für Maßnahmen an ihrem Kulturdenkmal eine Förderung von 50 Prozent bei spezifisch denkmalbezogenen Aufwendungen erhalten, Kirchen und Kommunen 33 Prozent. Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen entscheidet über die Aufstellung des Förderprogramms und die zu fördernden Maßnahmen. Finanziert wird das Denkmalförderprogramm aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.
Anträge auf Förderung aus dem Denkmalförderprogramm des Landes können landesweit an das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart gerichtet werden.